NoDAPL – Nein zur Dakota Access Pipeline

Unterstütze die Ureinwohner Amerikas in Dakota

Seit mehreren Monaten wird in den USA gegen den Bau der Dakota Pipeline (NoDAPL) demonstriert, doch in Deutschland wird das erst gar nicht erwähnt. Ausser ein paar Twitter User, finden sich kaum Berichte und Informationen auf deutsch. Da im land of the free, Schürrfrechte vor Natur und Menschenrechte gestellt werden und „…sich der Kapitalismus im Endstadium befindet…“ (Zitat von Volker Pispers), wundert das kaum. Die Art wie jedoch gegen die Demonstranten vorgegangen wird, zum Teil von privaten Sicherheitsfirmen, ist, wie nicht anders zu erwarten, ziemlich brutal. Selbst Presse Mitarbeiter und Prominente werden rigoros verhaftet. Im Netz finden sich bewegende Bilder, die dieses Schauspiel zeigen.
Die Bildrechte gehören dem Urheber dieses Fotos

#NoDAPL

Fracking hat sich in jedem Fall als extrem umweltschädlich bewiesen, doch der Profit und die Gier der Menschen haben sich durchgesetzt. Es reicht schliesslich nicht aus die Umwelt zu zerstören, man kann ja statt Wasser, Öl trinken?! Wenn man schliesslich die Financiers dahinter etwas näher betrachtet und das Wort Bank ziemlich oft vorkommt, sind alle Fragen beantwortet. Eine traurige Realität, wenn man bedenkt im 21. Jahrhundert zu leben. Die sogenannten Ureinwohner Amerikas werden sogar noch heutzutage Ihres Landes beraubt und unterprivilegiert. Der Standing Rock ist zum Zentrum der Demonstrationen geworden, wo Unterstützer Ihre Solidarität mit den Indianern zeigen. Über die Webseite: nodapsolidarity.org findet Ihr mehr Informationen und Möglichkeiten zur Unterstützung.

Demonstranken am Standing Rock in Dakota
Copyright by Rob Wilson

Wasser ist Leben!

Ohne Wasser kein Leben. Dies müssen viele Afrikaner am eigenen Leib erfahren, während Nestle ganze Wasserfabriken baut und die lokalen Wasservorräte in Anspruch nimmt. Die Pipeline am Mississipi entlang würde durch die letzten Indianer Reservate führen und ein Leben mit der Natur unmöglich machen. Informiert Euch und zeigt Eure Solidarität mit der Bewegung #NoDAPL. Weitere Infos findet Ihr hier:

Schützt die Natur und stoppt die Gier der Banken!

Dakota Access Pipeline – Werdet aktiv!

Mit der geplanten Dakota Access Pipeline (DAPL) im Norden der USA sollen pro Tag durchschnittlich 470‘000 Barrel Erdöl quer durch vier Bundesstaaten gepumpt werden. Die fast 1900 Kilometer lange Leitung wird unterirdisch verlegt und führt unter mehreren Flüssen durch. Dies ist einer der Hauptgründe, weshalb die Pipeline in der Region des Standing Rock Indigenenreservats in North Dakota umstritten ist.

Die Lokalbevölkerung des indigenen Volkes der Sioux befürchtet, dass ein Leck in der Pipeline nicht nur ihre Trinkwasserversorgung lahmlegen würde, sondern mittel- und langfristig schwere Umweltschäden zur Folge hätte. Ausserdem führt die geplante Route der Pipeline mitten durch einen Friedhof und weitere Gebiete, die bei den Indigenen als heilig gelten.

Im April dieses Jahres wurden auf dem Gebiet der geplanten Pipeline ganze Zeltstädte errichtet, um friedlich gegen das Projekt zu protestieren. Im September erreichten die Proteste einen Höhepunkt und als Folge suspendierten die zuständigen Behörden die Bauarbeiten. Dieser Entscheid wurde jedoch kurz darauf durch ein nationales Gericht aufgehoben. In der Zwischenzeit haben die Demonstrierenden Unterstützung aus der ganzen Welt erhalten; so wuchs die Zahl der Aktivistinnen und Aktivisten vor Ort auf über Tausend und es gab weltweite Solidaritätskundgebungen.

In den vergangenen Wochen reagierten die Sicherheitskräfte zunehmend mit gewaltsamen Übergriffen. Sie setzen Tränengas, Gummischrot und Wasserwerfer gegen die friedlichen Demonstrierenden ein. Bisher wurden über 400 Aktivistinnen und Aktivisten festgenommen.

Dieses harte Vorgehen und die unmenschlichen Haftbedingungen werden derzeit von einem UNO-Sonderberichterstatter untersucht, der in einem kürzlich publizierten Bericht grobe Menschenrechtsverletzungen feststellte. (Quelle: nodapl.ch)

Unterzeichnet die Petition.

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Ein Kommentar bei „NoDAPL – Nein zur Dakota Access Pipeline“

  1. […] zum ersten mal, auf dem Jakobsweg, etwas nach. Die Belohnung des Tages war eine Oase, welches einem Indianercamp ähnelte. Kaffee, Tee, Obst, Kekse und vor allem Wasser warteten in einem improvisierten Bauch-Shop […]

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