Ein digitaler Nomade auf Reisen

Meine Zelte in Deutschland habe ich bereits einmal abgebrochen um nach Griechenland auszuwandern. Nur ein paar Monate später, wusste ich, dass es nicht das richtige für mich war. Ich habe zwar nette Menschen kennen gelernt, doch für immer auf einer Insel zu leben, fand ich dann doch nicht so spannend. Das lag auch daran, dass sich meine Erwartungen bezüglich Selbstversorgung nicht erfüllt und meine Ziele nicht umgesetzt werden konnten. Diese Erfahrung werte ich jedoch keinesfalls negativ, denn es war eine schöne Zeit und ein schon längst fälliger Urlaub.

Erste Station Griechenland

Die ganze Story meiner Reise auf die Insel Ithaka in Griechenland könnt ihr in den folgenden Beiträgen lesen:

  1. Die Reise nach Griechenland
  2. Leben in Griechenland
  3. Heimweh und Rückkehr

Zweiter Anlauf: Rumänien

Bilder aus Rumänien und der zweite Anlauf eines alternativen Lebens, mit allem was dazu gehört:

Der Vorteil eines digitalen Nomaden in Rumänien ist die schnelle Internetverbindung (bis zu 300 MB/Sek) für umgerechnet ca. 10 Euro im Monat. Da kann man wirklich nicht meckern. Die Uploadgeschwindigkeit ist gleich der Downloadgeschwindigkeit in Deutschland. Gerade für Fotografen ist dies ein entscheidender Vorteil. Das Wort Nomade ist hier noch ein Fremdwort, vor allem wenn man aus Deutschland kommt.

Letzte Station ist Spanien

Alle guten Dinge sind bekanntlich drei, so war es auch bei mir. Auf dem Jakobsweg wird einem vieles klar. Nicht nur, dass man 3 Wochen pilgert und mit sich allein beschäftigt ist, man lernt dazu den Norden Spaniens, zu Fuß kennen. Bereits bei meiner ersten Reise habe ich mich in Spanien verliebt. Die Menschen, die Kultur, die Natur und natürlich das Wetter. Ich mag Hitze und zwar die richtige Hitze und Temperaturen jenseits den 35 Grad Celsius. Die alternative Denkweise vieler Spanier, helfen dabei die erste Zeit, gut überstehen zu können. Mit der Zeit lernt man auch weitere Deutsche kennen und die Antwort auf meine Frage, ob Sie sich ein Leben in Deutschland vorstellen können, kommt ein klares NEIN. Als Nomade ist man hier praktisch zuhause.

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