Der beste Freund des Menschen und ein treuer Wegbegleiter

Ich bin Leica

Darf ich vorstellen: Leica, 11 Monate alt (Stand November 2016) Golden Retriever Mix, Wegbegleiterin seit Mai diesen Jahres. Den Wunsch nach einem Hund hatte ich schon lange, doch wollte ich dies in der Großstadt nicht umsetzen. Treppen steigen soll für Hunde auf Dauer nicht gut sein. In Griechenland, mitten im Dschungel sah das schon anders aus. Auch ein Hund soll schliesslich seine Freiheit haben. Wir Menschen möchten auch nicht angeleint durch die Welt gehen. Für mich waren Hunde nicht einfach nur Tiere, sondern Spielkameraden, treue Seelen und Freunde fürs Leben.

Die erste Begegnung mit Roxy

leica-als-welpeEin Freund teilte mit mir diese Einstellung und versprach mir einen Welpen. Kurze Zeit später holte er mich ab und stellte mich dem Frauchen und Roxy vor. Frauchen musste aus Zeitgründen den kleinen Welpen abgeben und ich war froh über einen neuen Freund. Charakterlich wurde sie wie folgt beschrieben: wild und voller Energie. Ich musste lachen, denn schliesslich passte dies auch auf mich. Nachdem alle Formalitäten abgeschlossen waren, durfte ich eine Woche später den Welpen abholen.

Das einzige was mich etwas stöhrte war der Name Roxy. Zu viele Erinnerungen an eine unsympathischen Person aus meiner Heimat. Nach reiflicher Überlegeung fand ich den Namen Leica passender, zumal ich die Leidenschaft zur Fotografie habe. Gesagt, getan ab dann hörte Sie auf den Namen Leica. In der Hütte angekommen machte sich Leica erst mal auf den Weg die Umgebung zu erkunden und sagte auch meinen Nachbarn Hallo.

Der Bau der Hundehütte

Da es auf Ithaka gute 30 bis 40 Grad heiss wurde, konnte ein Hund auch beruhigt draussen schlafen. Soweit erst mal der Plan. Ich begann damit aus einer riesen Hundehütte eine kleinere zu machen. Eine Doppelwand mit Styropor isoliert, sollte vor der Hitze schützen. Bettlaken und Decken machte die Hütte gemütlicher und für eine junge Lady wohnhafter. Leider war die Arbeit für die Katz, würde man sagen, denn Leica wollte lieber an meiner Seite sein. Aber immerhin kann ich sagen, ich habe schon mal eine Hundehütte gebaut 😉

Auf Erkundungstour mit Leica

Für einen Welpen ist erst mal alles spannend aber eine gute Hundeschule und das Lernen der wichtigsten Befehlen blieben nicht aus. Sie lernte fleißig in einer Woche die Grundbefehle und wurde dafür ordentlich belohnt. Plastik fand Sie jedoch auch sehr spannend und so kaute Sie auf allem was aus Plastik war. Die Hundespielzeuge aus Gummi wurden kurzerhand in Stücke geteilt. Wahrscheinlich wollte Sie einfach sehen was drin ist.

Mit einem Welpen durch die Stadt zu laufen, brachte uns schnell ins Rampenlicht und so dauerte der Weg immer etwas länger als geplant. Der jugendliche Leichtsinn brachte ihr auch viele Hundefreunde. Der Welpenschutz bewahrte Sie vor der ein oder anderen Eskalation. Mit der Zeit hatte Sie auch ihr eigenes Revier und verteidigte es mit ersten Bell-Versuchen.

Nie wieder Fliegen mit Hund

Die Rückreise rückte immer näher und dafür mussten noch die nötigen Papiere und Impfungen her. In puncto Arztbesuche und spritzen ist Sie genauso wie ich. Wenn es sein muss, okay aber bitte nicht zu viel davon. Ein Besuch auf der Nachbarinsel wurde mit einem Europäischen Hundepass belohnt und einem Erkennungschip. Da ich nicht mit dem Auto gereist bin und Hunde in Griechenland keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzen dürfen, musste ich einen Taxifahrer engagieren für die Strecke von Astakos nach Athen. Autofahren fand Sie schon mal super, doch Sie wusste nicht was noch auf Sie zukommt.

Für den Flug bekam Sie Beruhigunstabletten, die aber den Stress am Flughafen nicht lindern konnten. Wir wurden von einem Schalter zum anderen geschickt um dann wieder am ersten Schalter zu landen. Wiegen, durchsuchen der Hundehütte und viele andere Schikanen zogen sich über gut zwei Stunden. Da Leica schon eine beachtliche Größe hatte, war ein Transport in der Passagierkabine nicht mehr möglich. Stattdessen musste Sie in der Gepäckabteilung den Flug von Athen nach München durch stehen.

Den ganzen Flug über dachte ich daran ob es ihr gut geht und hoffte dass die Tabletten Wirkung zeigten und sie vom Lärm und alles was um sie passiert nicht viel merkt. In München angekommen, bin ich auf dem schnellsten Weg zur Gepäckausgabe um Sie in Empfang zu nehmen. Sie war hellwach aber irgendwie verstöhrt. Ab dann war klar, nie wieder fliegen mit Hund.

Zuhause bei Mutti in Bayern

An die neue Umgebung hat Leica sich schnell gewöhnt, denn auch hier hatte Sie noch Welpenschutz. Mutti hat Sie mit Spielsachen und Leckerlis schon erwartet. Das erste Fotoshooting ließ auch nicht lange auf sich warten, schliesslich war auch in Deutschland der Sommer auf seinem Höhepunkt. Die Kamera musste beim Gassi gehen mit und so schoss ich ein paar schöne Aufnahmen von Leica. Hier ein paar Hundebilder:

Leckerlis dürfen beim Gassi gehen nicht fehlen
Leica im Wald

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Der schönste Hund der Welt und der beste Freund des Menschen. Lieblingsbeschäftigung und Hobby zugleich: Essen. Natürlich will Sie auch überall dabei sein um nichts zu verpassen. Fortsetzung folgt…

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3 Kommentare bei „Der beste Freund des Menschen und ein treuer Wegbegleiter“

  1. Oooh ist das ein hübscher Golden Retriever. Ist Sie reinrassig oder ein Mix?
    Dann wünsche ich euch viel Spaß beim Welterkunden!

    1. Leica ist ein Golden-Retriever-Labrador-Mix, zumindest wurde mir das so gesagt. Da sie sehr aktiv ist, würde das passen. Golden-Retriever sind in der Regel etwas gemütlicher. Vielleicht ändert sich das noch mit dem Alter. Sie ist ja erst 1,5 Jahre alt.

  2. […] Hündin Leica ist natürlich immer und überall dabei. Kein Weg ist ihr zu weit und keine Steigung zu schade. Wasser ist noch nicht ganz ihr Element, doch mit der Zeit kann sich auch das noch ändern. […]

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