Das Kloster Nera (Manastirea Nera)

Der Eingang zum Kloster Nera

Man muss nicht unbedingt religiös sein um das Kloster Nera (Manastirea Nera), im Westen Rumäniens zu besuchen. Dort leben etwa 100 Nonnen und ein paar Mönche, in völliger Harmonie mit der Natur. Sie versorgen sich so gut es geht selbst und stellen viele Produkte her, die sie verkaufen, wie z.B. Marmelade, Öl und viele Heilmittel.

Eine schöne Erfahrung

Kloster Nera in Rumänien
Manastirea Nera, Romania

Eines Tages packte mich die Neugier und ich fuhr hin um mich mal umzuschauen. Bereits am Eingang warteten schon ein paar freundliche Nonnen auf Besucher und führten mich rum. Ursprünglich stand dort lediglich das kleine Kloster aus Holz, welches inzwischen von einer großen Mauer umringt wird. Viele Türen und Eingänge sind zu sehen, wie auch ein kleiner Laden, in welchem religiöse Schriften, Bücher und die eigenen Produkte zum Verkauf angeboten werden. Die Nonnen wechseln sich ständig ab und haben einen festen Arbeitsablauf. Einige von Ihnen haben womöglich ein Schweigegelübte abgelegt und sind wesentlich zurückgezogener als die anderen. Freundlich sind sie jedoch alle! Ich wurde zum Besuch einer Messe eingeladen, die am nächsten Tag, einem rumänischen Feiertag stattfinden sollte. Ich willigte ein und war sehr gespannt was mich erwartet. Am darauffolgenden Tag hielt ich mein Versprechen ein und kam erneut vorbei.

Kurz vor zehn Uhr begann die Messe, die anders als in der katholischen Kirche abgehalten wurde. Es wurde viel gesungen und gebetet. Zu meiner Verwunderung war ich so ziemlich der einzige Besucher. Nach der Messe wollte ich gemütlich nach Hause gehen, doch eine Nonne bat mich zum Essen zu bleiben, was ich schliesslich dankend annahm. Und so saß ich mit den Schülerinnen an einem Tisch und kostete das leckere Mahl. Nach einem kurzen Gespräch und Gebet mit dem obersten Mönch / Pfarrer (so genau weiß ich das auch nicht), ging ich schliesslich meinen Weg.

Auf der Rückfahrt überkam mich ein friedliches und wohltuendes Gefühl, sodass ich beschloss in den nächsten Tagen wieder einmal vorbei zu schauen. Eine Woche später stand ich wie bestellt vor dem Kloster und machte dassselbe Ritual noch einmal mit. Es ergaben sich interessante und philosophische Gespräche mit den Geistlichen und ich war erstaunt wie offen diese Menschen mir gegenüber waren.

Bilder vom Kloster Nera

Meine Kamera hat ich immer dabei und durfte sogar ein paar Fotos vom Kloster machen, mit der Bedingung keine Nonnen zu fotografieren. Diesen Wunsch habe ich selbstverständlich respektiert und mich auf das wesentliche konzentriert.

Der Torbogen des Klosters

Die Mauer des Klosters

Der Neubau

Die Fassade des Kloster Nera

In alten Kloster Nera

Innenaufnahme eines Gebetsraumes

 

 

5 Kommentare bei „Das Kloster Nera (Manastirea Nera)“

  1. War bestimmt aufregend in einem Land wie Rumänien. Vom Kloster Nera habe ich auch schon in einer Dokumentation gehört.

  2. Ja war super trotz -20 Grad Außentemperatur. Das Kloster Nera liegt im Südwesten des Landes. Ohne Auto jedoch schwer zugänglich. Die Nonnen sind super freundlich und für Fragen offen.

  3. […] mal selbst. Infos zum Workshop 2017 finden Sie auf der Webseite. Ganz in der Nähe ist auch das Kloster Nera, welches ich jedem ans Herz legen würde, der schon mal in der Nähe […]

  4. […] ich mir, auf der Fahrt zum Kloster Nera, die Ölwanne aufgerissen habe, steht mein Auto erstmal still. Um dabei nicht zu verzweifeln, ist […]

Kommentare sind geschlossen.