Auswandern nach Spanien

Tipps zum Thema auswandern nach Spanien

Ist Dir auch schon mal durch den Kopf gegangen Deutschland hinter Dir zu lassen und nach Spanien auszuwandern?  Nach Griechenland und Rumänien hat der Fotograf auf der Suche nach Glück, endlich sein Traumland gefunden. Auswandern nach Spanien war sogar ziemlich einfach. Als Deutscher ist man in Spanien gern gesehen. Die Jobsuche geht leicht über die Bühen, vorausgesetzt man ist flexibel und erwartet keine 5000 Euro netto im Monat. Ein Grundkurs in Spanisch ist jedoch sehr empfehlenswert. Als sprachbegabter und talentierter Mensch, mit großem Interesse und Ehrgeiz, kann man auch mit Mitte 30, eine Fremdsprache lernen. Der Traum wurde endlich wahr! Blauer Himmel, Sonnenschein und eine Durchschnittstemperatur von 30 Grad waren die richtigen Mutmacher oder Motivationsgründe um das Ziel: Auswandern nach Spanien zu erreichen.

Ein paar Bilder aus der neuen Heimat, sollen die Motivation wecken, nach Spanien auszuwandern und das Leben in vollen Zügen zu genießen.

Strand menschenleer im Süden Spaniens
So schön kann das Leben am Strand in Spanien sein
modernes und futuristisches Design in der Stadt der Künste und Wissenschaften in Valencia
Die Stadt der Künste und Wissenschaften in Valencia
Hochmoderne Architektur schmücken die Stadt der Künste und Wissenschaften in Valencia
Moderne Architektur in der Stadt der Zukunft in Spanien
modernes und futuristisches Design einer Brücke
Moderne Brücke in der Stadt der Künste und Wissenschaften, Valencia, Spanien

Erste Schritte und bürokratische Arbeiten, die wichtig sind

Als EU-Bürger bzw. Deutscher hat man das Recht seinen Aufenthaltsort frei zu bestimmen. Artikel 11 des deutschen Grundgesetzes (GG) gewährleistet das Grundrecht der Freizügigkeit. Dieses schützt die Möglichkeit des Wechselns des Wohn- und Aufenthaltsortes. Zumindest habe ich das mal irgendwo gelesen. Der Wille allein reicht nicht aus, um diesen Traum wahr werden zu lassen. Wie wir es schon immer gewohnt ist, erwarten einen Auswanderer, einige Aufgaben und Bürokratie. Dank dem Internet hat man schnell die nötigen Informationen zusammen, ob auf Auswanderer Webseiten, Foren oder Behörden. Steht die Entscheidung 100% fest, sollte man damit anfangen, alle Verträge, Abonnenments und Verpflichtungen kündigen, immer schön mit der Bitte um eine Kündigungsbestätigung, die sehr sehr wichtig ist. Aus Fehlern lernt man! Der dritte Versuch auszuwandern war nicht nur leichter, sondern gelang direkt sofort. Ein Standbein war geschaffen und mit jedem neuen Monat wird man nicht nur selbstsicherer, sondern fühlt das Glück, welches nicht nur ein Fotograf sucht.

Auswandern ins Traumland

Hat man nun diese Hausaufgaben gemacht, fehlt nur noch die Abmeldung bei der zuständigen Behörde des Wohnorts. Diese und vor allem die Abmeldung aus der Krankenversicherung, sind die wichtigsten Papiere. Tipps die Krankenversicherung in Deutschland zu kündigen, gebe ich im späteren Abschnitt. Denn die Krankenversicherung ist wichtig, vor allem im Ausland. Am einfachsten ist es natürlich, wenn man beim Auswandern, sofort einen Arbeitsvertrag im Angestelltenverhältnis über geht. Der neue Arbeitgeber meldet seine Arbeitnehmer sofort bei der Sozialversicherung an, ohne das man selbst etwas tun muss. Automatisch erhält man dadurch 100%-igen Versicherungsschutz und kann beruhigt schlafen.

Wichtig: Sollte mal die ein oder andere Firma oder Verein, Gründe finden die Kündigung nicht zu akzeptieren, empfehle ich die Abmelung aus Deutschland, als Antwort zu schicken. Damit hat man auch hier für Ruhe gesorgt.

Spanien in einem Park in Valencia
Palmen schmücken diese Oase im warmen Spanien

Einen Job in Spanien finden

Flexibilität wird in Deutschland groß geschrieben. Und ja, auch im Paradies muss man arbeiten um sich das dortige Leben finanzieren zu können. Mit einer Kamera oder einem Laptop lässt es sich im Schatten gut arbeiten oder für die Uni lernen. Allein mit der deutschen Sprache, stehen einem viele Türen offen. Eine menge großer deutscher Unternehmen haben einen Sitz in Spanien. Deutschsprachige Mitarbeiter werden somit dringend gesucht.

Die Arbeitsmoral oder auch der Fleiß, sind hochgeschätzte Eigenschaften eines Bewerbers und potentiellen Mitarbeiters. Call Center, Hotels, Gastronomie sind oft auf Muttersprachler angewiesen. Banken und Finanzinstitute aber auch Sprachschulen sind daran interessiert, das Auswandern aus Deutschland, möglichst leicht zu gestalten. Zeugnisse aus Deutschland werden wertgeschätzt und sorgen für einen Pluspunkt beim Vorstellungsgespräch. Spricht man dazu noch eine weitere Fremdsprache, wie z. B. Englisch oder Französisch, stehen die Chanchen sehr gut, schnell und einfach einen Job in Spanien zu finden.

Ansicht eines Wohngebäudes in Spanien
Wohnungen mit Balkon sind ein Luxus

Der Wohnungsmarkt in Spanien

Bei der Ortswahl sollte man sich vorher Gedanken machen. In den Großstädten wie Madrid und Barcelona wird es eher schwierig, schnell und vor allem günstig eine Wohnung zu finden. Hat man ein Auto und ist mobil und dazu noch bereit 50 km ausserhalb zu wohnen, findet schneller eine Wohnunterkunft. Wer an den Erwerb einer Immobilie denkt, wird sich über günstige Kaufpreise sehr freuen. Ein Haus mit Garten und Pool kann man, in einem kleinen Dorf, schon für unter 100 000 Euro erwerben. Mit Garten meine ich damit meistens 1000 Quadratmeter und mehr. Also denkt darüber nach! Im Schnitt liegen die Mietpreise bei etwa 5 Euro pro Quadratmeter. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass das Wonzimmer, auch Salon genannt nicht zur Berechnung gehört. Eine Zwei-Zimmer-Wohnung hat also insgesamt drei Zimmer.

Um eine Wohnung anzumieten wird, wie auch in Deutschland auf Solvenz bzw. Bonität geachtet. Gehaltsabrechnungen, Steuerbescheide oder einfach ein gut gefülltes Konto, erhöhen die Chancen auf dem Wohnungsmarkt. Die Nebenkosten sind definitiv günstiger als in Deutschland.

Gebäudeansicht von unten in der Stadt der Künste und Wissenschaften in Valencia
Anblick eines Gebäudes in Valencia

Warum Auswandern nach Spanien viele Vorteile hat

Wer preisbewusst einkauft, gibt im Monat etwa 200 bis 300 Euro für Lebensmittel und Co. aus. Internet und Telekommunikationskosten sind geringer als in Deutschland. Der wohl wichtigste Grund, nach Spanien zu siedeln ist das Wetter. Täglich blauer Himmel und ohne Ende Sonnenschein. Das steigert nicht nur den Vitamin D Gehalt, sondern wirkt sich positiv auf die Psyche und somit auf die Gesundheit aus. Die Gastfreundlichkeit und Offenheit der Spanier rundet das Ganze nur noch ab.

Fassade im Zentrum von Madrid, Spaniens Hauptstadt
Im Zentrum von Madrid
Blick auf den Königlichen Palast in der spanischen Hauptstadt
Königlicher Palast in Madrid
Die Stadt der Künste und Wissenschaften in Valencia zieht jährlich Millionen Besucher an
Futuristisches Design in der Stadt der Künste und Wissenschaften

Sozialversicherung und Steuern in Spanien

Wer in Spanien arbeitet hat eindeutitg mehr netto vom Bruttogehalt, als beispielsweise in Deutschland. Die Einkommenssteuer beträgt in den ersten Monaten 2%. Die Abgaben für die Sozialversicherung halten sich ebenfalls in Grenzen. Nach ein paar Monaten wird die Einkommenssteuer auf 12% angepasst. Das ist immernoch sehr human und erfreut den Geldbeutel. In Zahlen ausgedrückt bleiben bei einem Bruttoverdienst von 1700 Euro, etwa 1400 Euro netto übrig.

Das Sozialversicherungssystem funktioniert hier komplett anders. Es gibt eine staatliche Krankenversicherung, in die alle einzahlen. Ist man dagegen erwerbslos und kann nichts bezahlen, hat man dennoch 100% Krankenversorgung, ohne Kosten. Diese staatliche Organisation funktioniert besser als alle Krankenversicherungen in Deutschland zusammengerechnet. Hier gilt gleiches Recht für alle. Ob reich oder arm, der behandelnde Arzt ist derselbe.

Nach der Anmeldung bei der Sozialversicherung und der Anmeldung eines Wohnortes, erhält man seinen persönlichen Arzt, der meistens für mehrere Viertel zuständig ist. Man wählt lediglich zwischen dem Morgen-Arzt und dem Abend-Arzt. An diesen ist man dann so lange gebunden, bis man in eine andere Stadt oder einem anderen Bezirk zieht. Kosten fallen erst an, sobald man einen Zahnarzt aufsuchen muss. Ein Zahnzusatzversicherung empfiehlt sich auf jeden Fall, denn diese übernimmt 50% der Kosten. Das soll jetzt nicht heissen, dass alle Spanier zahnlos herum laufen. Ganz im Gegenteil, die Gesundheit steht hier an erster Stelle und die Ärzte nehmen sich die nötige Zeit für eine Untersuchung.

Fazit

Auswandern nach Spanien ist gar nicht so schwer wie man denkt. Motivation und Lust auf Veränderung muss man jedoch selbst mitbringen. Bei Fragen stehe ich Euch gerne mit Rat zur Seite. Lasst einfach ein Kommentar unter diesem Beitrag!

 

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